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Was beschäftigt mich im Hinblick auf mein Umfeld? Wie kann ich mit meinen Eltern, Geschwistern, Freunden, Arbeitgebern und anderen in Bezug auf die Essstörung umgehen?

Wie geht es umgekehrt meinem Umfeld mit mir und meiner Essstörung? Hier ist auch Raum für die Sorgen, Nöte und Fragen von Familienangehörigen, FreundInnen, PartnerInnen, ArbeitskollegInnen oder LehrerInnen Betroffener.

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Charlie86
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Beitragvon Charlie86 » So 5. Nov 2017, 11:43

Guten Tag zusammen!

Ich hatte hier schon mal geschrieben und gute Hinweise bekommen. Vielleicht könnt ihr mir nochmal helfen.
Eine gute Freundin von mir hat Anorexia seit vielen Jahren und noch dazu verletzt sie sich selbst bzw. hat wohl depressive Phasen.
Letztes Jahr haben wir uns öfter getroffen und zu Weihnachten uns unabgesprochen was geschenkt.
Seitdem haben wir uns gar nicht mehr außerhalb der Uni getroffen. :(
In der Uni selber war soweit alles in Ordnung. Sie sucht sogar durchaus meine Nähe und fragt mich z.B. wenn ich nicht da bin wo ich bin usw.
Auch nach Treffen hat sie gefragt, aber ist dann nicht zustande gekommen.
Ich muss dazu sagen, dass sie jetzt im Sommer 3 Monate in der Klinik war. Während der Zeit hatte sie mit niemanden Kontakt hatte. Im Frühjahr hatte sie auch so eine Phase, aber ohne Klinik.

Jetzt weiß ich, dass diese Abkapslung nicht untypisch bei ihrer Erkrankung und häufiger vorkommt. Ich habe aber das Gefühl nicht zu ihr durchzudringen. Hat vielleicht jemand eine Idee wie ich vielleicht einen Zugang zu ihr finde?
Ich würde ja gerne hoffen, dass es besser wird, aber bisher scheinen ihr die Klinikaufenthalte nicht subtanziell weiterzuhelfen.
Bin da gerade echt ratlos und schmerzt auch zu sehen, wenn sie leidet.
Habe sie halt sehr sehr gerne.

Naja vielleicht habt ihr eine Idee oder einen Tipp für mich.

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