Partner/Familie und Therapie

Wir beantworten Fragen zur stationären Behandlung von Essstörungen.

Moderator: Parkland

Mara-Mia

Partner/Familie und Therapie

Beitragvon Mara-Mia » Do 8. Okt 2015, 00:42

Hallo Parkland-Team,
die Partnerin meiner Freundin besucht zurzeit die Klinik.Nach einem langen Gespräch mit ihr habe ich festgestellt, dass die Essstörung ihrer Partnerin auch für Sie selbst Schwierigkeiten und Belastungen mit sich bringt und natürlich auch viele Fragen. Ich habe mich gefragt,ob Familie und Partner in die Therapie einbezogen werden?
Viele Grüße
Mara

Parkland
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Re: Partner/Familie und Therapie

Beitragvon Parkland » Mo 23. Nov 2015, 09:43

Hallo Mara,
der Einbezug von Angehörigen bzw. Partnern ist (abgesehen von unseren jugendlichen Patientinnen) für das stationäre Setting in unserer Klinik kein fester Bestandteil der Therapie. Allerdings kann bei Bedarf, entsprechender Indikation und in Absprache mit der Bezugstherapeutin / dem Bezugstherapeuten ein Paar-/Familiengespräch geführt werden - um Kernthemen zu besprechen, Fragen zu klären und die eigene Belastung zu thematisieren. Es wäre sicherlich gut, wenn Ihre Freundin darüber mit ihrer Partnerin spricht - und die Partnerin dies wiederum mit ihrer Bezugstherapeutin bespricht.
In einigen Fällen empfehlen wir auch Angehörigen (z. B. Eltern oder Partnern), sich selbst professionelle Hilfe und Unterstützung zu suchen (z. B. Beratungsstellen, ambulante Psychotherapie).
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern wieder zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Annika Zanko


Zuletzt als neu markiert von Anonymous am Mo 23. Nov 2015, 09:43.


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