Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Wer bin ich? Wer ist noch hier? Was hindert mich daran normal zu essen? Was steckt hinter meiner Essstörung?

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Mi_Suerte
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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Mi_Suerte » Sa 10. Jun 2017, 21:36

Liebe Larina,
freut mich dich hier zu lesen.
Was mir sofort in den Kopf schoss, als ich dich las, Alltagsleben entfliehen, aber trotzdem nicht die Familie verlassen, da fiel mir ein, hast du mal Traumreisen probiert. Die dauern ca. 15-20 Minuten, du brauchst etwas Übung, um dich wirklich entspannen zu können, aber wenn es klappt, ist es wirklich effektiv.
Mein Tag war sehr durchwachsen, aber zumindest ist die Wohnung jetzt wieder sauber :lol:
Liebe Grüße Mi_Suerte

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Larina1016 » Sa 10. Jun 2017, 23:07

Obwohl ich mich so erschöpft fühle, komme ich heute leider nicht zur Ruhe. Somit kann ich dir auch noch kurz antworten!
Ja ich kenne Traumreisen und ich habe sie auch schon einige Male ausprobiert. Leider immer mit dem gleichen Ergebnis, ich schaffe es einfach nicht kopfmäßig dabei zu bleiben. Der Kopf arbeitet einfach zu viel und lässt diese Art von Entspannung einfach nicht zu.
Das ist auch ein Grund warum ich mich bisher nicht auf die vorgeschlagenen Behandlungsmethoden meiner Therapeutin einlassen konnte. Ich glaube einfach nicht dass ich das kann. Für die Tagträume sollte ich ja auch in einen absolut entspannten Zustand fallen. Bei meinem Kopfchaos ist das für mich gerade undenkbar. Natürlich kommen auch noch andere Ängste hinzu, aber mich so "fallen zu lassen" kann ich mir gerade so gar nicht vorstellen.

Vielleicht klappt es irgendwann, die Traumreisen und die Tagträume bei meiner Therapeutin. Trotzdem lieben Dank für deine Idee!

Ich wünsche dir eine gute und erholsame Nacht!
Lg Larina

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Larina1016 » So 11. Jun 2017, 14:42

Hallo liebe Mi_Suerte,
auch wenn meine Nacht kurz war, lief der Start in den Tag wieder besser. Erwarten gleich noch Freunde mit deren Kinder zum Eiskaffee und spielen. Zum Glück ist meine Stimmung heute so, dass ich die Gespräche denke ich auch genießen kann.
Heute Abend entfliehe ich ja doch auch ein bisschen meinem Alltag wenn ich zum kellnern gehe. Auch wenn es sicherlich nicht so entspannt wirkt wie eine Traumreise. ;-)Ich denke/hoffe dass mir das Arbeiten wieder ganz gut tun wird. Nicht nachdenken müssen, andere Gespräche führen und einfach das tun, was ich normalerweise kann.

Komm gut durch den Tag!
Liebe Grüße
Larina

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Mi_Suerte » So 11. Jun 2017, 19:05

Liebe Larina,
das hört sich doch nach einer guten Tagesgestaltung an. Ich habe heute einen Teil der Wohnung welpensicher gestaltet.
Was mir zu dem Gedanken noch eingefallen ist, hast du schon mal etwas von der Tresorübung gehört?
Ich wünsche dir jetzt viel Erfolg beim Kellnern.
Liebe Grüße Mi_Suerte

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Larina1016 » So 11. Jun 2017, 23:00

Hallo noch mal zu später Stunde,
das Arbeiten tat auf jeden Fall gut, auch wenn ich jetzt echt erschöpft bin. Zudem bin ich fast zu spät gekommen, weil ich mich glaub 5 oder 6x umgezogen habe, bis ich was gefunden hatte in dem ich mich einigermaßen sicher fühlte. :roll:

Nein von Tresorübung habe ich noch nie gehört? Magst du mir erklären was das ist?

So ich werde jetzt auch schlafen gehen, mein Kleiner schläft heute sehr unruhig, somit stelle ich mich wieder auf eine kurze Nacht ein!

Ich wünsche dir eine gute Nacht!
Glg Larina

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Mi_Suerte » Mo 12. Jun 2017, 14:30

Liebe Larina,
du brauchst doch auch deinen Schlaf, dein Körper muss auch zur Ruhe kommen und mal Kraft schöpfen können. Oh ja, dieses Problem kannte ich auch zu genüge, meine Körpertherapeutin hat mir da den Tipp gegeben, mir Sachen zu kaufen, die mir anfangs zu groß sind, wo ich quasi herein wachse und dadurch war es vom Körpergefühl deutlich besser.

Die Tresorübung hat aber auch mit Imagination zu tun. Du lässt die vielen Gedanken kommen, wie sie kommen, wovon du eine Pause brauchst, überlegst du dir, wie du die am Besten verpacken kannst, zum Beispiel auf eine Videokassette oder USB-Stick, so, wie du es möchtest, danach legst du den Datenträger in einen Tresor, den du dir natürlich auch imaginierst. So sind die belastenden Gedanken zwar weg, aber dennoch greifbar, wenn du sie brauchst.

Wie ist deine Nacht verlaufen? Ich hoffe du hast auch etwas Schlaf bekommen.
Liebe Grüße Mi_Suerte

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Larina1016 » Mo 12. Jun 2017, 20:21

Liebe Mi_Suerte,
nein viel geschlafen habe ich mal wieder nicht. Der Zwerg hat uns bis ca. 01:30 Uhr auf Trab gehalten und hat dann aber wenigstens bis kurz vor 06:00 Uhr geschlafen. Kurz drauf bin ich mit ihm aufgestanden, dass wenigstens der Rest noch etwas schlafen konnte.
So eine lange Wachphase hatten wir schon ein paar Tage nicht mehr. Mein Mann hat mir erzählt, dass der Kleine gestern Abend durch das ganze Haus gewackelt ist und nach mir gerufen hat. Er versteht es halt noch nicht dass ich beim Arbeiten war und hängt schon sehr an mir, aber das ist ja auch normal. Ich bin immer um ihn rum und somit seine Bezugsperson Nr. 1. Vielleicht hat es ihn so beschäftigt, dass er deshalb so schlecht geschlafen hat, keine Ahnung! Vielleicht habe ich heute Nacht wieder mehr Glück, sofern mich mein Kopf schlafen lässt.

Zum Glück hat die heutige Mode auch viele weite Kleidungsstücke zur Auswahl. Da möchte ich allerdings nicht rein wachsen müssen. :roll:

Diese Tresorübung werde ich gerne mal bei Gelegenheit probieren, bin gespannt ob ich es ansatzweise hinbekomme. Danke für den Tipp!

Ich habe morgen wieder um 09:00 Uhr Einzel. Vielleicht magst du mich wieder begleiten? Dann würde ich mich bestimmt wieder ein wenig sicherer fühlen und nicht so allein. :oops: Weiß wieder so gar nicht was auf mich zukommt und das verunsichert mich immer so. Vielleicht tut mir ihr Urlaub ja auch ganz gut, mal 2 Wochen keine anstrengenden Gespräche und keine so enorme Anspannung vor den Terminen, wer weiß!

Hab noch einen schönen Abend!
LG Larina

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Mi_Suerte » Mo 12. Jun 2017, 21:17

Liebe Larina,
dass kann wirklich gut möglich sein, Kinder spüren immer schon die kleinste Veränderung in ihrem Tagesablauf. Ich wünsche dir von Herzen, dass du heute Nacht besser schlafen kannst, du brauchst die Kraft für dein Einzel morgen.
Logisch begleite ich dich morgen wieder, 9:00 Uhr passt mir hervorragend, da muss ich selbst noch nicht los, also werden meine Gedanken bei dir sein und die Daumen gedrückt.
Ich lasse dir ein großes Kraftpaket da.
Schlaf gut, Larina.
Liebe Grüße Mi_Suerte

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Larina1016 » Fr 30. Jun 2017, 23:04

Liebe Mi_Suerte,
also wenn ich schon einmal wieder online bin, wollte ich dir wenigstens kurz HALLO sagen!
In Gedanken bin ich ganz oft bei dir!

Fühl dich umarmt und ich hoffe du hast eine erholsame Nacht!
Liebe Grüße
Larina

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Re: Diagnose MS akzeptieren aber wie?

Beitragvon Mi_Suerte » Mo 2. Okt 2017, 11:25

Liebe Larina,
ich mache mir ziemliche Sorgen um dich, wie geht es dir? Magst du vielleicht schreiben, was gerade aktuell auf deinen Schultern lastet?
Ich würde mich sehr darüber freuen, mal wieder hier von dir zu hören.
Auf jeden Fall lasse ich ein Kraftpaket hier.
LG Mi_Suerte


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