Was tun in Zeit bis zum Therapiebeginn

Therapie - ja oder nein? Welche Therapie hilft mir? Was hat mir sonst geholfen? Was hilft mir jetzt? Wer wohnt in meiner Gegend und mag sich mit mir treffen?

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freddy445
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Was tun in Zeit bis zum Therapiebeginn

Beitragvon freddy445 » Fr 11. Aug 2017, 15:56

Hallo :)
ich bin 18 Jahre alt, neu hier und habe seit ca. 5 Jahren Bulimie, jedoch oft verschiedene Phasen. Ich habe zum Beispiel fast immer das Bedürfnis mein Essverhalten sehr genau zu kontrollieren, also wie viele Kalorien ich esse, wie viel Sport ich mache... Ich habe zwar schon seit einiger Zeit ein relativ stabiles Gewicht im unteren Bereich und fühle mich an den meisten Tagen auch nicht fett damit, jedoch habe ich noch sehr stark das Bedürfnis abzunehmen. Dies tue ich in der Regel sehr langsam und mit allen möglichen Mitten, meinen Stoffwechsel so hoch wie möglich zu halten (also es gibt auch Tage, an denen ich Angst habe zu wenig zu essen und er sich runterfährt). Ich bin generell sehr unzufrieden mit diesem Zustand, da sich mein ganzes Leben nur noch ums Essen dreht und ich in der ständigen Angst lebe, zuzunehmen, oder kein Sport machen zu können oder, oder... Deswegen habe ich mich neulich mit einer Psychologin getroffen, die mir auf ihre Empfehlung hin einen Platz in einer Tagesklinik besorgt hat. In erster Linie freue ich mich riesig darüber, weil ich diese Krankheit wirklich so schnell wie möglich loswerden will. Der Bulimie-Teil in mir hat jedoch ziemliche Angst davor, z.B. dass ich dann keine Zeit mehr zum laufe haben werde, dass ich zunehmen werde oder dass ich wenn ich trotzdem einen Essanfall hebe ihn nicht ausgleichen kann, usw. Da der Therapiebeginn erst in neun Wochen ist, weis ich irgenwie nicht, wie ich mich in dieser Zeit verhalten soll. Ich kann mich irgendwie nicht von meiner ganzen Kontrolle usw. lösen (deshalb mache ich ja die Therapie), aber ich weis doch eigentlich, dass mir das nicht gut tut. Ich habe aber das Gefühl, dass ich ohne sie keine richtige Identität habe und mich über nichts freuen kann.
Deshalb mal die Frage an euch: kennt jemand diese Situation und wie habt ihr die Zeit bis zum Therapiebeginn überstanden? Habt ihr einfach so weitergemacht mit der Krankheit oder hat euch irgendwas geholfen, euch ein bisschen abzulenken? Hat jemand schon Erfahrungen mit so einer Tagesklinik gemacht und wenn ja wie sah dass da so mit Essen und Sport aus? Konnte man selbst entscheiden wie viel man isst oder muss man sich da nach denen richten?
Liebe Grüße
freddy
Zuletzt geändert von Mi_Suerte am Fr 11. Aug 2017, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Liebe Freddy, bitte keine detaillierten Angaben zum gegenregulierendem und therapieschädigendem Verhalten. Bitte lese dir dazu noch einmal unsere Forumsregeln durch. Ich wünsche dir alles Gute und einen guten Austausch. VG Mi_Suerte

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